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Für jeden, der die Natur liebt, ist die Imkerei ein vernünftiges Hobby und evtl. sogar ein sinnvoller Beruf. Sie bietet Tierliebhabern wie Landwirten, Wissenschaftlern wie Forschern ein umfassendes Betätigungsfeld, das dringend einer größeren Beachtung bedarf. Medien berichten über die Problematik der Bienen durch Umweltbelastung und fehlende Biodiversität. Imker helfen in Zusammenarbeit mit Landwirten diesen Problemen entgegenzuwirken. Wissenschaftler nutzen die Erfahrungen der Imker für ihre Arbeit und Forscher entwickeln Strategien zur Bekämpfung von Bienen Schädlingen und -krankheiten.
Imker bei der Arbeit


Imker zu werden ist gar nicht schwierig. Der einfachste Weg ist der Beitritt zu einem Imkerverein, wo man die erforderlichen Informationen erhält. Man muss wissen, dass die Berufslaufbahn eine Ausbildung zum Tierwirt/in erfordert, die in der Regel drei Jahre dauert. Nach Ablegen einer Prüfung ist man Imkergehilfe. Nach drei Jahren Berufspraxis kann man eine Prüfung zum Imkermeister ablegen.

Die Statistik zeigt, dass 80% der Bienenvölker bei Hobbyimkern stehen, die jeweils zwei bis fünf Völker haben und somit für die Bienenhaltung und -pflege von großer Bedeutung sind. Die Stadtimkerei erfreut sich in den letzten Jahren, insbesondere bei jungen Menschen, immer größerer Beliebtheit. Sie zeigt, dass es für jeden die Möglichkeit gibt, etwas für die Bienen und damit für die Umwelt zu tun. Die bienenfreundliche Bepflanzung eines Blumenkastens auf der Fensterbank oder auf dem Balkon und die entsprechende Aussaat im kleinen Reihenhausgarten sind nicht schwierig . Mehr Informationen zum 'Imker werden'

Bienen

Die Bienen sind eine Insektengruppe, in der mehrere Familien der Hautflügler (Hymenoptera) zusammengefasst werden. Umgangssprachlich wird der Begriff Biene meist auf eine einzelne Art, die Westliche Honigbiene (Apis mellifera) reduziert, die wegen ihrer Bedeutung als staatenbildender Honigproduzent, aber auch wegen ihrer Wehrhaftigkeit besondere Aufmerksamkeit erfährt. Dabei handelt es sich bei den Bienen um eine recht große Gruppe mit sehr unterschiedlichen Arten. Viele davon, vor allem die solitär lebenden, werden unter dem Begriff Wildbienen zusammengefasst. Quelle: Wikipedia
Bienen in der Wabe

Sprechen wir über die Honigbiene. Eine Honigbiene allein ist nicht lange überlebensfähig. Sie benötigt die Gruppe, den Verband, eben das Bienenvolk, um als Art zu überleben und sich fortzupflanzen. Das Bienenvolk lebt in einem Nest aus mehreren Waben mit Brut und Nahrungsvorräten. Die Nahrung wird gemeinsam gesammelt und eingetragen, verarbeitet und gelagert. Die Brut wird damit gefüttert. Im gemäßigten Klima dienen die Nahrungsreserven als Futter für den Winter. Das Bienenvolk vermehrt sich durch Schwärmen, indem ein Teil des Volkes mit der Königin das Nest verlässt und ein neues Volk gründet.

Imker neigen traditionell dazu, das Bienenvolk mit einem Staat zu vergleichen und den Einzelwesen Begriffe aus der Welt des Menschen zuzuordnen. Da wird von der Arbeiterin und der Königin gesprochen. Während die Arbeiterin als Wesen ohne eigenen Willen gesehen wird, bestimmt die Königin alles. Das spiegelt sich auch an dem aus dem Mittelhochdeutschen für 'Oberhaupt' abgeleiteten Begriff 'Weisel' wieder. Ein Volk ist weiselrichtig, es hat eine Königin. Im Stock bilden die pflegenden Bienen einen Hofstaat, wenn sie sich um die Königin aufreihen. Wenn sie ausfliegt, um sich zu paaren, spricht man vom Hochzeitsflug.

Eine wichtige Voraussetzung für das Funktionieren eines Bienenvolkes ist die Arbeitsteilung. Sie ist abhängig vom Alter der Bienen, ohne starr zu sein. So können ältere Bienen Aufgaben von den jungen übernehmen, wie es in der Brutaufzucht häufig vorkommt. Genauso können junge schnell 'alt' werden, wenn plötzlich Sammlerinnen gebraucht werden. Das Ganze wird, wie für einen Superorganismus typisch, nicht von oben gesteuert, sondern ist eine Entscheidung von unten. Thomas Seeley beschreibt es als alleinige Entscheidung jeder Einzelbiene aufgrund von bestimmten Reizen, die kleine Veränderungen hervorrufen, die wiederum Reize für andere Bienen darstellen und auch bei ihnen zu Entscheidungen führen. Am Ende resultiert aus all den Kleinentscheidungen das Makroverhalten des gesamten Bienenvolks. Wabenbau, Wabennutzung und Schwarmverhalten sind solche Makroentscheidungen.

Im Frühjahr und Sommer zieht ein Bienenvolk Brut auf. Die Entwicklungsprozesse der Brut hängen wesentlich von der Temperatur ab. Mit der Höhe der Temperatur werden sie beschleunigt und bei konstanter Temperatur in der Dauer festgelegt. Ein Bienenvolk regelt die Temperatur der Brut sehr genau auf 34° bis 36° C ein. Dabei wärmen die mehr als zwei Tage alten Bienen nicht den Raum, sondern geben die Wärme direkt an die Brut ab, entweder von oben oder über die Wände freier benachbarter Zellen. Quelle: Bienen naturgemäß halten, Wolfgang Ritter

Bee-Nee & Family


Bee-Nee und ihre Familie sind die Maskottchen von Bee-my.world. Im Dialog ist Bee-Nee Platzhalter für die entsprechenden Ansprechpartner. Wir haben hier ein freundliches Comictier gewählt, um auch Kinder an dieses Thema heranzuführen. Die Geschichten, die hier noch entstehen, sollen den Kindern, die die Biene Maja fast alle kennen, einen zusätzlichen Bezug zur Biene und ihrem Leben mit all seinen Facetten schaffen. Wir hoffen, Ihr seht es uns nach, wenn dieses Comictier nicht ganz Eurer Vorstellung einer Biene entspricht.


Bee-Nee & Family
Bee-Nee

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Bee-Eh-Da

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Bee-Queen

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Bee-Dron

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Hallo, ich bin Bee-Nee und stelle Euch meine Familie der Honigbienen vor. Ich bin eine Arbeitsbiene und erfülle alle notwendigen Aufgaben in unserem Zuhause. Dazu gehört auch, dass ich Euch alles erzähle, was Ihr über uns wissen solltet.

Ich bin Bee-Eh-Da und grüße Euch herzlich. Meine Aufgabe ist es, mich um unsere Ernährung zu kümmern und Blumenwiesen zu finden, die für unser Leben und auch für das von Euch Menschen unerlässlich sind. Ich heiße Bee-Eh-Da, weil ich Eh Da-Flächen suche, die für Blütenvielfalt genutzt werden können. Eh Da-Flächen sind Flächen, auf denen nichts angepflanzt ist und die eh da sind.

Als die Bienenkönigin heiße ich Bee-Queen und bin die Chefin von allen Bienen in unserem Bienenstock. Ich habe diese Familie gegründet, die nun dafür sorgt, dass bei Euch viel Obst und Gemüse auf den Tisch kommt.

Hallo zusammen! Ich bin Bee-Dron, die männliche Biene unserer Familie. Meine Aufgabe besteht darin, die Königin zu befruchten und damit den Erhalt und die Vermehrung unseres Volkes zu sichern - ein angenehmes aber kurzes Leben.


Anatomie der Biene


Bienen sind an ihre Lebensweise bestens angepasst; das gilt vor allem für ihre sozialen Funktionen in der Kolonie.
Bienenbund
Die extreme Spezialisierung ihrer Funktion spiegelt sich auch in ihrer Anatomie wider. So haben Arbeiterinnen beispielsweise einen mit Widerhaken besetzten Giftstachel, während die Königin einen längeren, aber glatten Stachel besitzt.

Der Stachel der Arbeiterinnen dient zur Abwehr von Angreifern (und eine Drüse unter dem Stachel setzt Alarmpheromone frei, wenn der Stachel aus der Scheide gezogen wird; dadurch werden Stockgenossinnen vor der drohenden Gefahr gewarnt); dank der Widerhaken ist genug Zeit, um den Inhalt der Giftblase in das Opfer zu pumpen. Wenn die Biene wegfliegt, wird der Stechapparat samt Giftblase aus dem Hinterleib gerissen, was den sicheren Tod der Arbeiterin nach dem Stechen bedeutet..

Der widerhakenlose Stachel der Königin erlaubt ihr, mehr als einmal zuzustechen, und sie nutzt ihren Stachel nur, um andere Jungköniginnen im Stock zu töten und sich ihren Platz im Zentrum der Kolonie zu sichern. Männliche Bienen (Drohnen, Einzahl Drohn) haben keinen Stachel - ihre einzige soziale Aufgabe besteht darin, die Königin zu befruchten.

Antennen: Die beiden Antennen oder Fühler, die aus Schaft und Geißel bestehen und zu beiden Seiten des dreieckigen Kopfes sitzen, dienen als Empfänger sensorischer Signale und sind in alle Richtungen frei beweglich. Sie können Gerüche ebenso gut wie Tastinformationen wahrnehmen; daher können sie im Freiland dazu eingesetzt werden, Pheromone und Blütendüfte zu erkennen, während sie den Bienen in der Dunkelheit des Stockes als Tastorgane dienen.

Flügel: Die Biene besitzt zwei Paar flacher Flügel, das vordere Paar ist deutlich größer als das hintere. Eine Reihe von Häkchen, sogenannte Hamuli, an der Vorderkante eines jeden Hinterflügels, greifen im Flug in eine Rinne am Vorderflügel und halten so beide zusammen, was der Stabilisierung dient. Der Flug wird von zwei indirekt arbeitenden Muskelgruppen kontrolliert, die sich in rascher Folge kontrahieren; das führt zu einem schnellen, kräftigen Flügelschlag.

Beine: Die Biene hat drei Beinpaare, die jeweils aus fünf gelenkig verbundenen Abschnitten bestehen. Die Vorderbeine haben Bürsten, mit denen die Antennen gesäubert werden können, wenn sie mit Pollen verklebt sind. Die Hinterbeine tragen die Pollenkörbchen, in denen Pollen gesammelt wird.

Verdauung und Fortpflanzung: Der Hinterleib (Abdomen) beherbergt die wichtigsten Organe der Biene: Den Verdauungstrakt und bei den Drohnen und der Königin ein funktionsfähiges Fortpflanzungssystem.

Stachelapparat: Der Stachelapparat befindet sich bei der Königin und den Arbeiterinnen am Hinterende des Abdomens. Der Stachel der Arbeiterinnen hat Widerhaken und steht mit einer Giftblase in Verbindung, die Gift in die Stichwunde pumpt. Das Organ leitet sich von einem Eilegeapparat (Ovipositor) ab, in diesem Fall von einem Legestachel.

Augen: Bienen haben fünf Augen - drei einfache Punktaugen (Ocellen) und ein Paar Komplex- oder Facettenaugen, die jeweils aus Tausenden von Einzelaugen (Ommatidien) - lichtempfindlichen Strukturen - bestehen. Damit können die Bienen neben den gewöhnlichen Farben (außer Rot) auch das Ultraviolett im Sonnenspektrum sehen und daraus bei bedecktem Himmel Rückschlüsse auf den Sonnenstand ziehen.

Saugrüssel: Bei Bienen wird der Saugrüssel (Proboscis) aus zwei Organen, den Maxillen und dem Labium (Zunge) gebildet, die beim Saugen zu einem Rohr geformt werden.

Mandibeln: Seitlich der Mundöffnung der Biene sitzen kräftige Oberkiefer, Mandibeln genannt. Sie können sowohl kauen als auch zupacken und dienen zum Kauen von Pollen, zum Durchkneten von Wachs beim Bau von Brut- und Vorratszellen sowie dem Festhalten an Oberflächen.

Außenskelett: Der Körper wird durch einen Panzer aus Chitin geschützt und gestützt, einer Cellulose ähnlichen Substanz, die das Außenskelett von Insekten bildet. Quelle: Die Biene, Noah Wilson-Rich

Bienenprodukte

Bienen erzeugen eine ganze Reihe von Produkten, die uns alle geläufig sind. Außer Honig sind das Wachs, Pollen,
Biene bei der Arbeit
Propolis, Gelée Royale, Bienengift, das in der Medizin verwendet wird und Bienenstockluft. Viele dieser Produkte werden weiterverarbeitet zu Nahrungsergänzungsmitteln, Naturkosmetik oder Naturheilmitteln. Wir werden im Laufe der Zeit viele Rezepturen für alle Produkte einpflegen, damit Sie nicht endlos danach suchen müssen.


Honig ist ein Produkt aus Nektar, Honigtau oder aus beiden gemischt, vermengt mit körpereigenen Stoffen der Bienen, das nach Entzug von Wasser und dem Umtragen in ihren Waben entsteht. Er ist wohlschmeckend als Nahrungsmittel und gesund als Medizin.
Bienenprodukte

Bienenwachs: Die Biene besitzt auf der Bauchseite des Hinterleibes vier paarig angeordnete Wachsspiegel, womit sie bei guten Trachtverhältnissen Wachs produziert. Sie schwitzt das Bienenwachs in flüssiger Form aus, das in Verbindung mit Luft zu kleinen Plättchen erstarrt. Die Wachsproduktion ist bei 13 -18 Tage alten Bienen am höchsten. Sie bilden eine sogenannte Bautraube, bei der die Bienen sich aneinander ketten, Wachs schwitzen und durch Kneten, Kauen und Formen ein neuer Bau entsteht. (Quelle: Imkereiprodukte, Wolfgang Oberrisser) Bienenwachs wird in der Industrie für die Herstellung von kosmetischen und pharmazeutischen Produkten, sowie zur Kerzenproduktion genutzt.

Die selbstgebauten Waben sind für die Bienen Kinderstube, Schlaf- und Vorratskammer. Hier spielt sich das gesamte Stockinnenleben ab. In tausenden von Zellen werden von der Königin stiftförmige Bieneneier abgelegt. Aus den Eiern schlüpfen Larven, die in drei Wochen zu erwachsenen Bienen heranwachsen. Ihre erste Tätigkeit nach dem Schlüpfen ist das Präparieren der Zellen für die erneute Eiablage. Dies geschieht mit Hilfe des sogenannten Pollenöls. Pollenöl ist der lipophile Auszug der Pollenexine, das die Farbe des Blütenpollens bestimmt. Dieses Pollenöl bewirkt, dass die zunächst hellgelben Bienenwaben eine immer dunklere Farbe annehmen. Je nach der pflanzlichen Herkunft des Blütenpollens kann der Farbton mehr oder weniger bräunlich sein. Quelle: Immenkorf.de

Das Pollenöl hat antimikrobielle Eigenschaften, die auch im Propolis enthalten sind. Da die schlüpfenden Bienen immer auch einen Puppenkokon in den Zellen zurücklassen, werden diese mit jedem Brutdurchgang immer enger. Nach einigen Jahren intensiver Nutzung sind diese engen Zellen vom Bienenvolk nicht mehr zu gebrauchen und werden deshalb von den Bienen abgenagt und durch neue ersetzt. Dieses verhindern die Imker durch vorzeitige Entnahme der Waben, um so auch Bienenwachs gewinnen zu können.

Außer in der Süßwarenindustrie wird Bienenwachs zur Herstellung von Bienenwachskerzen (Hauptverwendung in früheren Jahrhunderten) mit der typisch aromatischen Duftnote und (bei richtiger Behandlung) mit einer langen Brenndauer benötigt.

Es wird gebraucht zur natürlichen Behandlung von Hölzern (Vorzüglich ist Bienenwachs für die Oberflächenbehandlung von zuvor restaurierten und unbehandelten Eichen- und Weichholzmöbeln geeignet). Es zieht in das Holz ein und verleiht ihm eine leicht glänzende Patina. Es schützt es vor dem Austrocknen und frischt es auf. Kann auch zum Polieren verwendet werden. Quelle: www.immenkorf.de

In der Frühzeit der Imkerei waren die Zeidler hauptsächlich wegen ihres Besitzes an Wachs von Bedeutung. Wachs stellte in Form der Bienenwachskerze eine sich jährlich regenerierende Energiequelle dar, mit der sich eine künstliche Lichtquelle im Hause und in Kirchen und Klöstern erstellen ließ. Für die Bereitstellung des Bienenwachses wurden die Zeidler von kirchlichen und weltlichen Fürsten mit hohen Rechten ausgestattet. Ein Recht bestand darin, jederzeit eine Armbrust bei sich zu führen (diente wohl in erster Linie zur Verteidigung gegenüber konkurrierenden Bären).

Die Zeidler unterstanden auch einer eigenen Gerichtsbarkeit (dem Zeidelgericht). Sie waren also freie Leute, die in historischen zeitgenössischen Darstellungen immer an der geschulterten Armbrust zu erkennen sind. Erst viel später wurde die Ernte des Honigs für die Bienenhaltung bedeutsamer als die Produktion an Wachs. Nach der Einführung der Öllampen sank der Bedarf an teurem Bienenwachs. So ist Bienenwachs heute in erster Linie kein Kerzengrundstoff mehr, sondern wird hauptsächlich in der Süßwarenindustrie als physiologisch unbedenkliches Trennmittel in großen Mengen eingesetzt.

Pollen: Blütenpollen sind die männlichen Keimzellen der Blütenpflanzen und werden in den Staubgefäßen produziert. Um 15 Milligramm Pollen zu gewinnen, müssen die Bienen rund 80 Blüten befliegen. Ein Bienenvolk sammelt pro Jahr ungefähr 40 - 60 Kilogramm Pollen. Quelle: Imkereiprodukte, Wolfgang Oberrisser

Sie sind eine reiche Quelle für hochwertiges Eiweiß und Fette, sowie für Vitamine und Spurenelemente.
Die Biene sammelt

Bienenpollen dienten den Menschen schon in Zeiten der alten Kulturvölker als Elixier für ein langes und gesundes Leben - und als natürlicher Jungbrunnen. Die Pollen (der von den Bienen befruchtete Blütenstaub), bleiben an den Beinen der Bienen kleben und werden so in den Bienenstock transportiert. Dort abgestreift und gesammelt dienen die Pollen den Larven und Ammen als wertvolle Nahrung.

In den Bienenpollen enthalten sind sämtliche Nährstoffe, die auch der Mensch zum Leben braucht, von Mineralstoffen, über Vitamine und Enzyme bis hin zu den Proteinen - doch wollen die Wenigsten unter uns nur von den Pollen leben. Da es sich bei Bienenpollen um ein Naturprodukt handelt, variiert der Anteil der Nährstoffe selbstverständlich. Schließlich hängt dies vor allem von dem gesammelten Blütenstaub ab und kann daher regional sehr unterschiedlich ausfallen. Dennoch lässt sich sagen, dass der Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und Aminosäuren insgesamt recht hoch ist. Zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe aus dem Blütenstaub gelten ebenfalls für den Menschen als sehr gesund. Quelle: Aus der Naturheilpraxis von René Gräber

Propolis: Da in einem Bienenstock die Insekten auf engem Raum bei etwa 35 °C und hoher Luftfeuchtigkeit zusammenleben, herrschen dort ideale Bedingungen für die Ausbreitung von Krankheiten. Deshalb dient Propolis den Bienen zum Abdichten von kleinen Öffnungen, Spalten und Ritzen sowie gleichzeitig dazu, in den Stock eingeschleppte oder vorhandene Bakterien, Pilze und andere Mikroorganismen in ihrer Entwicklung zu hemmen oder sogar abzutöten. Hierzu werden verschiedene Oberflächen, wie beispielsweise das Innere der Wabenzellen für die Brut, mit einem hauchdünnen Propolisfilm überzogen. Im Bienenstock vorhandene, von den Bienen nicht entfernbare Fremdkörper oder Unrat werden ebenfalls mit diesem Stoff abgekapselt.

Zur Gewinnung von Propolis werden die Harze aus Blütenknospen von Sträuchern und Bäumen verarbeitet. In der Heilkunde hat es sich insbesondere als Krebs Begleittherapie bewährt.

Propolis ist der wichtigste Stoff im Bienenstock. Der Name Propolis kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie 'Vor der Stadt'. Propolis schützt somit das Bienenvolk vor dem Eindringen von Keimen in den Stock, indem die Bienen schon das Flugloch damit einbalsamieren. Im Volk selbst verkleben sie alle Fugen und Ritzen und überziehen ihren Bau mit Propolis. Darum wird Propolis umgangssprachlich auch als Kittharz bezeichnet.

Nur wenn das Volk Schwächeerscheinungen zeigt, die heutzutage hauptsächlich durch die Varroamilbe hervorgerufen werden, hilft auch die Propolis nicht mehr und das Bienenvolk erkrankt. Propolis ist eine Ansammlung von harzigen, wachsartigen, balsamischen Stoffen, welche die Bienen von bestimmten Bäumen und Sträuchern sammeln und mit ihren Hinterbeinen wie den Blütenpollen in den Stock transportieren. Die Propolis ist ein Blattknospenüberzug und schützt die Pflanze vor Nässe und dem Eindringen von Bakterien. Bei uns bekannte Bäume, auf denen die Propolis vorkommt, sind, Pappeln, Ulmen, Weiden, Birken, Kastanien, Eichen, Steinobstbäume usw. Eigenartigerweise sammeln die Bienen von Nadelhölzern kaum Propolis, obwohl der Harzgehalt dieser Bäume sehr hoch wäre. Die Farbe der Propolis wird von der jeweiligen Pflanzenart bestimmt und zieht sich von rotbraun bis dunkelbraun. Quelle: Imkereiprodukte, Wolfgang Oberrisser

Gelée Royale, Weiselfuttersaft oder Bienenköniginnenfuttersaft, ist der Futtersaft, mit dem die Honigbienen ihre Königinnen aufziehen. Er wird von jungen Bienen erzeugt, den sogenannten Ammenbienen, die maximal 5 - 12 Tage alt sind. Die Bienen bekommen zusätzlich ab dem dritten Larvenlebensstag einen Honigpollenbrei dazu. Mit diesem Gemisch aus den Sekreten der Futtersaftdrüse und der Oberkieferdrüse der Arbeiterinnen werden die Bienenlarven während der ersten drei Larvenstadien gefüttert und erhalten dadurch einen enormen Wachstums- und Entwicklungsschub. Die Arbeiterbiene erhält danach nur noch Pollen und Honig. Die Königinnenlarve hingegen wird bis zum Zeitpunkt der Verdeckelung ihrer Zelle mit diesem Weiselfuttersaft gefüttert, worauf sich die hohe Lebenserwartung von bis zu sechs Jahren oder mehr zurückzuführen ist.

Man kann es sich fast nicht vorstellen, dass eine Königin täglich etwas 2000 Eier legt, dies ist nämlich mehr als ihr Eigengewicht. Sie würde sich auflösen, wenn sie nicht andauernd mit Gelée Royale gefüttert würde.

Er gilt durch seine zellregenerierende Kraft als Jungbrunnen für die Menschen.

Gelée Royale wird von den meisten Imker nicht gewonnen, weil es eine mühselige Arbeit ist. Wenn man sich auf die Gelée Royale-Produktion konzentriert, wird man natürlich in der Honigproduktion Einbußen haben. Die meisten Imker sammeln Gelée Royale von Weiselzellen aus schwarmlistigen Völkern und verwenden es für sich selbst oder für die Königinnenzucht.

Die wichtigsten Inhaltsstoffe von GELÉE ROYALE

Der Weiselfuttersaft hat je nach Alter der Weiselzelle eine weiße bis blassgelbe, perlmuttartige Farbe und einen sehr strengen, bitteren Geschmack, der nicht jedermanns Sache ist. Daher wird er auch in anderen Produkten nur in geringer Menge verarbeitet. Gelée Royale besteht etwas zu zwei Dritteln aus Wasser, der Rest enthält alle wichtigen biologischen Stoffe, die der Erhaltung der menschlichen Gesundheit zuträglich sind, wie Kohlenhydrate, Eiweißsubstanzen und essentielle Aminosäuren, Enzyme, Sterole, natürliche Farbstoffe, antibiotische Wirkstoffe, Mineralstoffe, Spurenelemente, ungesättigte Fettsäuren, eine ganze Reihe von Vitaminen sowie Gelatine. Außerdem enthält Gelée Royale noch weibliche Hormone. Im Gegensatz dazu haben rumänische Forscher das 'Apilarnil' entdeckt, das nach einem rumänischen Imker benannt wurde. Dabei handelt es sich um einen Stoff, der aus Drohnenlarven gewonnen wird und männliche Hormone beinhaltet. Diesem Produkt wird eine potenzsteigernde Wirkung nachgesagt. Quelle: Imkerei Produkte, Wolfgang Oberrisser

Bienenstockluft enthält ätherische Öle und Pflanzenstoffe. Sie wirken antibakteriell und beruhigen die Atemwege.

Europaweit ist sie die erste zugelassene Apitherapie-Station an einer Rehaklinik. Am 1. Juli 2016 öffnete sie in Thermalbad Wiesenbad für die Öffentlichkeit ihre Türen. Damit erweiterte die Thermalbad Wiesenbad Gesellschaft für Kur und Rehabilitation mbH ihr medizinisches Portfolio um diesen Bereich. „Wir haben das ganzheitliche Naturheilverfahren gerne in unsere Anwendungen mit einbezogen, da es eine sinnvolle Ergänzung zu unserer eher orthopädisch ausgerichteten Unternehmensphilosophie ist“, erklärte hierzu Ricarda Lorenz. Die Geschäftsführerin der Thermalbad Wiesenbad Gesellschaft für Kur und Rehabilitation mbH weiter: „Während die klassische Schulmedizin überwiegend auf chemischen Behandlungsmitteln mit vielen Nebenwirkungen fußt, bieten Bienenprodukte einen außergewöhnlich hohen Gehalt an Nährstoffen und aktiven Bestandteilen, die unseren Körper gegen eine Vielzahl von Krankheiten wirksam beschützen können.“
Bienenkörbe

Dass solch eine Therapie-Station eröffnet werden konnte, ist vor allem einem zu verdanken. Jürgen Schmiedgen entwickelte das so genannte Beecura-System und setzte das Konzept gemeinsam mit regionalen Unternehmen um. Dem gingen eine lange und intensive Beprobung und Auswertung verschiedenster Untersuchungen voraus. „Das bahnbrechende an diesem Projekt ist, dass, nachdem die Apitherapie aufgrund keiner dafür geeigneten Geräte in Deutschland im letzten Jahr verboten wurde, das Beecura nun als einziges Apitherapie-System entsprechend der Anforderungen an das Medizinproduktegesetz (Richtlinie 93/42/EWG) zugelassen ist“, so der erfahrene Imker aus Walthersdorf. „Drei Jahre intensive Entwicklung haben wir für unser Ziel investiert.

So funktioniert die Therapie mit Bienenstockluft

Bienen bringen neben dem Nektar weitere wertvolle Inhaltsstoffe wie ätherische Öle, Flavonide aus Honig, Pollen, Wachs und Propolis in den Bienenstock ein. Diese werden durch die Wärme und durch die Ventilation, die die Bienen mit ihren Flügeln erzeugen, an die Bienenstockluft abgegeben.In der Beecura Apitherapiestation (BCS-AS16) stehen mehrere Bienenstöcke, die nur nach außen geöffnet sind. Somit haben die Anwender keinen Kontakt zu den Bienen. Das Beecura Inhalationsgerät (BCS-IH16) saugt die wohltuende Bienenstockluft sanft an und leitet sie in einem beheizten Schlauch (BCS-TS) zur Inhalationsmaske (BCS-MS), ohne die Bienen zu stören. Ein Gitter im Deckel (BCS-DE16) verhindert, dass Bienen in den Schlauch gelangen können. Die Anwender atmen die Bienenstockluft über die Inhalationsmaske in einer ca. 30-minütigen, entspannenden Sitzung ein. Durch ein speziell entwickeltes Ventil (BCS-VT) ist gewährleistet, dass die ausgeatmete Luft nicht zurück in den Bienenstock gelangt. Die Anwendung kann in der Bienenflugzeit von Mai bis September durchgeführt werden.

Wichtig bei der Umsetzung war unter anderem die Vorgabe, dass die Therapie innerhalb eines abgeschlossenen, vom Bienenvolk abgeschotteten Raumes stattfinden muss, da sonst die Gefahr von Bienenstichen und damit evtl. einhergehenden Schocks besteht. Um dies zu erfüllen, hatten wir einen echten Spezialisten an unserer Seite. Die Firma Blockhausbau Frank aus Eppendorf war der ideale Partner für den Bau des Gebäudes für Bienentherapie. Auch die Zusammenarbeit mit allen anderen zumeist einheimischen Firmen, wie der PWA GmbH und der HSK Hugo Stiehl GmbH aus Crottendorf, verlief hervorragend, sei es beim Bau des Therapiegerätes oder bei der Ausstattung des Innenraumes. Daher möchte ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bei allen Partnern bedanken, die uns tatkräftig unterstützt haben, unsere Vision zu verwirklichen.“

Und so soll die Apitherapiestation im Park von Thermalbad Wiesenbad nur der Anfang sein. „In Planung sind bereits weitere Stationen am Elldus Ressort in Kurort Oberwiesenthal und in Bad Königshofen in Bayern“, so Jürgen Schmiedgen. „Auch international bekommen wir bereits Anfragen. Das Interesse ist riesengroß. Langfristig beabsichtigen wir, flächendeckend im gesamten Bundesgebiet etwa 30 Stationen zu errichten, in der Hoffnung, dass auch die Krankenkassen schon bald darauf aufmerksam werden und ihr Interesse bekunden, die Therapie zu unterstützen.“ (Quelle: http://www.beecurasystem.de)

Bienengift, medizinisch Apitoxin, ist das Gift der Honigbienen, eine Mischung verschiedener Sekrete. Es wird als Insektenstich mit einem Giftstachel dem Gegner eingespritzt. Eine Honigbiene kann etwa 0,1 mg Gift verspritzen. Bienengift ist sauer (pH 4,5–5,5) und hat eine gelblich-opalisierende Farbe. Mithilfe von Drahtstromfallen wird das Gift auch für medizinische Zwecke gewonnen. Ein Bienenstich ruft eine lokale Entzündung und eine mehr oder weniger starke Schwellung hervor. Der Schmerz kann durch Kühlen gelindert werden.

Eine Gefahr für die Gesundheit besteht erst nach vielen Stichen; es sollen sogar erst mehrere hundert Stiche lebensgefährlich sein. Dagegen kann schon ein einziger Stich im Hals- und Rachenraum lebensbedrohend werden, denn es droht Erstickungsgefahr durch Zuschwellen der Atemwege. In einem solchen Fall sollte umgehend der Arzt aufgesucht werden. (Stiche in Hals- und Rachenraum werden eher von Wespen verursacht, da diese durch Nahrungsmittel angelockt und versehentlich verzehrt werden können.)

Eine besondere Gefährdung besteht für Menschen, die an einer Insektengiftallergie leiden: Für sie kann selbst ein einzelner unbehandelter Stich tödliche Folgen haben. Allergologen schätzen die Häufigkeit der Insektengiftallergien auf 1 Prozent der Bevölkerung. Bienengift ist eine komplexe Mischung verschiedener Proteine und kleiner Moleküle. Hauptbestandteil mit etwa 50 Prozent ist Melittin, das auch das Hauptallergen des Bienengifts ist. Phospholipase A2 (zu etwa 12 Prozent enthalten) ist ein Enzym, das die hydrolytische Spaltung von Phospholipiden katalysiert und so Zellmembranen angreift. Apamin (2 Prozent), ein weiterer Bestandteil, ist als Nervengift bekannt. Hyaluronidase (2 Prozent) erweitert die Blutgefäße und ihre Durchlässigkeit und bewirkt somit eine Ausbreitung der Entzündung. Weitere Proteine sind das Mastzellen-degranulierende Peptid (2 Prozent) und Tertiapin, zwei Neuropeptide, sowie Secamin, das keine pathologischen Wirkungen hat. Als Allergene wirken neben dem Melittin (Api m 3) die Phospholipase (Api m 1), die Hyaluronidase (Api m 2) und weitere enthaltene Proteine. Kleine Moleküle im Bienengift sind Histamin (0,1 bis 1 Prozent), Dopamin und Noradrenalin.

Alarmpheromone (4 bis 8 Prozent) signalisieren anderen Bienen, dass eine aus ihrem Volk angegriffen wurde und sie sich für die Abwehr vorbereiten sollten. (aus Wikipedia)

Medizinisch findet Bienengift Verwendung zur Hypersensibilisierung gegen eine Insektengiftallergie, es ist Bestandteil eines Präparates zur Behandlung von Rheuma, Ischias, Hexenschuss, Sportverletzungen und Kälteschäden. Außerdem wird es verwendet zur Stimulation des lokalen Muskelaufbaus und findet in der Homöopathie Verwendung als Bestandteil diverser Präparate. In der Kosmetik wird es als Alternative zu Botox eingesetzt.

Honigarten


verschiedene Honigsorten

Sonnenblumenhonig

Die Sonnenblume scheint stets wie eine Parabolantenne auf den jeweiligen Stand ihrer Namensgeberin ausgerichtet zu sein, deren Kraft sie in Biophotonen speichert. Mit den Sonnenblumenkernen essen wir also Licht.

Sonnenblumenöl ist reich an ungesättigten Fettsäuren, zu denen auch die essentiellen Fettsäuren gehören, sind echte Aktivposten, die u.a. am Aufbau sämtlicher Membranen beteiligt sind. Die Arbeitsgemeinschaft Biene/Sonnenblume spielt dabei eine wichtige Rolle. Eine Tinktur aus den frischen Blütenblättern der Sonnenblume soll als Fiebermittel bei Malaria selbst dann noch Hilfe bringen, wenn hohe Dosen von Chinin versagen. Daher eignen sich die Blütenblätter - als Tee zubereitet zusammen mit Lindenblüten verabreicht - auch als Grippemittel: Stärkung der Widerstandskraft vereint mit Fiebersenkung. Das Ganze zusätzlich mit Sonnenblumen- und Lindenhonig verstärkt, und Ihr Körper ist gut gewappnet gegen den nächsten grippalen Infekt.
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Sonnenblumenhonig ist auffallend goldgelb und zähflüssig; ihm wird eine verdauungsfördernde Wirkung zugeschrieben. Quelle: Detlef Mix - Die Heilkraft des Honigs

Edelkastanienhonig

Edelkastanienhonig, vornehmlich aus Nektar der männlichen, kerzenartigen Blütenstände, bleibt dank seines hohen Fruktosegehaltes lange zähflüssig und kristallisiert nur langsam. Er enthält reichlich Pollen und jede Menge Enzyme sowie Inhibine. Das sind Hemmstoffe, die schädliche Bakterien bekämpfen. Der Kastanienhonig ist sehr verträglich, stärkt den Kreislauf, verbessert die Durchblutung und hilft körperliche Schwäche zu überwinden. Geschmack und Aroma werden als kräftig-herb und zuweilen als penetrant und etwas bitter beschrieben. Die Farbe ist braun, rotbraun bis dunkelbraun. Quelle: Detlef Mix - Die Heilkraft des Honigs

Kirschblütenhonig

Kirschblütenhonig ist eine seltene heimische Honigart mit einem süßen, intensiv-blumigen Aroma. Die Kirschbäume sind nach dem langen kalten Winter sehr wichtig für die Bienen, um ihre Völker aufzubauen. Aus dieser ersten Tracht bereiten die Bienen einen milden Honig. Die feine Note im Nachgeschmack erinnert an Mandeln. Das ist nicht verwunderlich, da Kirschen wie Mandeln zu den Rosengewächsen gehören.

Lindenhonig

Bienen sammeln den Blütennektar von allen Lindensorten, bei uns meist von der Sommerlinde und mit zwei Wochen Verspätung, aber um so reichlicher von der Winterlinde. Hier sollte ich erwähnen, dass der Lindenblütenhonig - oder genauer der Lindenhonig - so etwas wie eine Zwitterstellung einnimmt. Es dürfte sich dabei in aller Regel nicht um reinen Blütenhonig handeln, da es den Bienen egal ist, ob sie den Honig aus Blütennektar oder aus Honigtau gewinnen.
Honig als Geschenk

Honigtau ist das, was saugende Insekten nach Lindensaftgenuss wieder ausschwitzen. Die Bienen bedienen sich daran gern bereits während der Blütezeit von Juni bis Juli, auf jeden Fall aber danach. Er hat eine beruhigende und entspannende Wirkung und wird als sehr wohltuend bei Stresskopfschmerzen und Nervosität empfunden. Ihm wird eine wärmende und antiseptische Wirkung nachgesagt, was ihn bei Husten und Erkältungen mit und ohne Fieber zu einem idealen Mittel macht. Quelle: Detlef Mix - Die Heilkraft des Honigs

Eichenhonig

Eichenwaldhonig ist sehr selten und kann nur bei idealen Wetterbedingungen geerntet werden. Die Eichen produzieren, nach regenreichen Tagen mit direkt darauf folgender Hitzeperiode, ein Exkret, das sich an Blättern und Früchten ablegt. So kann an so manchen heißen Sommertagen auch eine Eiche honigen und zuckersüße Tröpfchen zu Boden fallen lassen. Bienen sammeln die Blattsekrete und verarbeiten diese zu einem sehr dunklen Honig. Ein malziger Beigeschmack verfeinert diesen kulinarischen Genuss und macht Eichenhonig zu einer echten Besonderheit unter den Honigsorten.

Dieser spezielle Honig besitzt, wie die meisten Waldhonige, einen dunkelbraunen Farbton. Er besticht durch seine flüssige Konsistenz und seinen geringen Anteil an Traubenzucker. Der bekannteste Eichenhonig stammt nicht aus Deutschland, sondern wird in den alten Korkeichenwäldern der spanischen Region Extremadura gewonnen, dem Überwinterungsgebiet der Kraniche.
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Echter Eichenwaldhonig passt hervorragend zu stark aromatischen Käsesorten sowie zu gegrillten oder gebratenen Gemüsesorten. Honigkenner wissen ihn vor allem wegen seines Geschmacks zu schätzen. Denn dieser vermittelt Intensität, Beständigkeit und Stärke – genau wie die Eichen unserer Wälder.Quelle: nearBees

Fichtenhonig

Der Honig aus den Baumsäften der gemeinen Fichte hat stets eine flüssige Konsistenz. Das liegt an einem Ungleichgewicht zwischen den Zuckerarten Glukose und Fruktose im Honig. Blütenhonige besitzen fast immer einen hohen Anteil an Traubenzucker, weshalb der Nektarhonig aus Blüten relativ schnell auskristallisiert. Dagegen überwiegt im Waldhonig das Verhältnis zum Fruchtzucker und so bleibt Fichtenhonig teilweise bis zu einem Jahr flüssig, ohne grobe Zuckerkristalle zu bilden.

Die Konsistenz von Waldhonig ist immer abhängig von den Anteilen an Blütennektar im Honig. Die Farbe des Fichtenhonigs kann von rotbraun bis dunkelbraun variieren, sticht aber durch ihren bräunlichen Farbton immer unter den anderen, helleren Honigsorten hervor. Besonders charakteristisch ist der Geschmack des Fichtenhonigs. Er zeichnet sich durch eine kräftige Würze mit malzigem Beigeschmack aus. Quelle: nearBees

Tannenhonig

Tannenhonig ist ein Honigtauhonig. Er ist geschmacklich etwas ganz Besonderes und er ist rar. Es gibt nur wenige große Tannenbestände in Deutschland und nur in manchen Jahren ist der Befall von Blattläusen so stark, dass es zu einer ausreichenden Honigtautracht kommt. Aufgrund seines hohen Fruktose- und niedrigen Glukosegehaltes bleibt der Tannenhonig flüssig. Er ist ein typischer Honigtauhonig.
Waldhonig
Quelle: die Honigmacher

Waldhonig

Waldhonig wird vornehmlich aus Honigtau gewonnen, der klebrig-süßen Hinterlassenschaft von Blattläusen. Darin findet sich der enzymatisch aufbereitete Saft von Nadel- und Laubbäumen wie etwa Fichten und Eichen. Im kräftig-würzigen, fast malzigen Waldhonig sind sehr viele Mineralien, vor allem Kalium und Eisen enthalten. Doch auch Spurenelemente und Harzanteile machen ihn zur Wundpflege besonders geeignet. Waldhonig wirkt entzündungshemmend, z.B. bei Erkrankungen der Atemwege wie Husten und Erkältungen allgemein, aber auch als Stärkungsmittel bei schwacher Abwehr, schwachen Nerven und was sonst noch so gestärkt werden muss. Quelle: Detlef Mix - Die Heilkraft des Honigs

Lavendelhonig

Lavendelhonig ist ein klar durchscheinender, intensiv-würziger Honig mit edler Bitternote. Genau wie die angenehm duftenden Blüten, aus denen er gemacht wurde, wirkt Lavendelhonig krampflösend und schmerzlindernd besonders bei Kopfschmerzen, auch Migräne und Erkältungen. Er ist hilfreich bei Nervosität und Stress. Der besondere Tipp: Gönnen Sie sich ein Lavendelbad und trinken dabei mit Lavendelhonig gesüßten Lavendeltee. Das ist Entspannung pur. Quelle: Detlef Mix - Die Heilkraft des Honigs

Blütenhonig

Blütenhonig oder auch Blütenmischhonig ist die gängige Bezeichnung von meist dunkelgelben bis hellbraunen Honigen, deren genaue Herkunft nicht von einer bestimmten Trachtpflanze abgeleitet werden kann. Blütenhonig ist eine Mischung aus verschiedenen Sorten. Doch das wertet ihn nicht unbedingt ab. Er vereinigt im Idealfall alle guten Eigenschaften der einzelnen Sorten.

Blütenhonig, manchmal auch einfach Bienenhonig genannt, ist in der Regel der Honig, der im Supermarkt zu finden ist. Ein preiswerter und guter Allround-Honig zur universellen Verwendung in der Küche, aber ohne weiteres auch in der Hausapotheke sowie in Kosmetik und Bad einzusetzen. Dementsprechend vielseitig sind auch die medizinischen Einsatzgebiete, bei denen er Unterstützung verspricht: Antriebslosigkeit, Durchblutungsstörungen, allgemeine körperliche Schwäche, Erkältungen und Leberbeschwerden. Quelle: Detlef Mix - Die Heilkraft des Honigs.

Löwenzahnhonig

Löwenzahnhonig hat in Anlehnung an die Blüten, aus denen er stammt, eine intensive goldgelbe Farbe, natürlich auch wegen seines hohen Pollenanteils. Als Honig mit beachtlichem Traubenzuckergehalt liefert er schnelle Energie. Er besitzt einen typischen, hoch aromatischen Geschmack.

Die Heilwirkungen des Löwenzahns erklären sich aus seiner Stimulation der Nieren- und Leberaktivitäten, was wiederum einen günstigen Einfluss auf das Bindegewebe ausübt, das dadurch stärker durchblutet wird und sich von allerlei dort abgelagertem Unrat befreien kann. Löwenzahnhonig wird ebenfalls bei Verdauungsstörungen, Leber- und Gallenblasenbeschwerden und zur Blutreinigung empfohlen. Quelle: Detlef Mix - Die Heilkraft des Honigs

Rapshonig

Die endlosen gelben Rapsfelder üben auf Bienen eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus. Alles, was ihnen traditionell im Frühsommer um die Ölsaatfelder angeboten wird, ignorieren die Bienen, weil sie nur noch für Raps schwärmen. Rapshonig schmeckt fein-süß, mild, frisch und dezent aromatisch. Er kristallisiert rasch und ist dann fast weiß, meist aber auch ganz schön hart, es sei denn, der Imker hat ihn durch Rühren zu einem Cremehonig verarbeitet.

Mit seinem hohen Traubenzuckergehalt ist er ein rascher Energielieferant. Als besonderen gesundheitlichen Gewinn bei Rapshonig können wir seine Fähigkeit verbuchen, entspannend zu wirken und Beschwerden zu lindern. Quelle: Detlef Mix - Die Heilkraft des Honigs

Thymianhonig

Thymian, den der Volksmund auch Immenkraut nennt, enthält ätherisches Öl mit reichlich Thymol und anderen Wirksubstanzen. Die Haupteinsatzgebiete von Aufbereitungen aus dem blühenden Thymiankraut befinden sich im Atem- und im Verdauungstrakt. Ein französischer Chirurg verwendet vorzugsweise Thymianhonig zur Wundversorgung, häufig ohne zu nähen.

Die schon erwähnte Bad-Tee-Honig-Kombination (ein Thymianbad nehmen und gleichzeitig mit Thymianhonig gesüßten Thymiantee trinken) bietet sich gerade beim Thymian an. Bei Husten (auch Keuchhusten) sowie bei Nervenschwäche, Rheuma und Darmbeschwerden erfährt man Entspannung und gleichzeitig Kräftigung. Aber auch Thymianhonig allein ist schon wirkungsvoll. Quelle: Detlef Mix - Die Heilkraft des Honigs

Heidehonig

Heide, Erika oder Calluna sind verschiedene Bezeichnungen für einen ausdauernden Zwergstrauch, der die ausgedehnten Heidelandschaften z.B. in Norddeutschland und in anderen europäischen Ländern bedeckt. Wenn das Heidekraut blüht, fliegen die Bienen einen Nektar ein, der den Rohstoff für einen außergewöhnlichen Honig bildet. Er hat eine rötlich-gelbe bis braune Farbe, einen herb-aromatischen Geschmack und besitzt üblicherweise eine schmalzig-geleeartige Konsistenz. Das mag daran liegen, dass Heidehonig einen ziemlich hohen Wassergehalt aufweist und daher auch nicht ganz einfach zu handhaben ist.

Die Zeit der Erikablüte liegt im Herbst, also wenn die Sonnenscheindauer bereits merklich abgenommen hat, und die Temperaturen gewöhnlich nicht allzu hoch ausfallen. Den richtigen Zeitpunkt zum Schleudern des Honigs abzupassen, verlangt dem Imker viel Fingerspitzengefühl ab, weshalb Heidehonig oft gepresst wird oder mit seiner natürlichen Verpackung als Waben- oder Scheibenhonig verkauft wird.

In der Volksmedizin des Mittelalters und in Sebastian Kneipps Schriften wird das Heidekraut als vorzügliches Mittel zur Blutreinigung sowie bei Blasen- und Nierensteinen, Rheuma und Gicht angepriesen. Und, wie könnte es anders sein, wirkt Heidehonig ebenfalls bei Blasen-, Nieren- und Prostatabeschwerden. Des Weiteren weist er einen hohen Eisengehalt auf, was seinen günstigen Einfluss auf Herz und Kreislauf sowie auf die Blutbildung und damit auf die Energieversorgung des Körpers teilweise erklärt. Entlastung für das Herz bringt auch seine harntreibende Wirkung. Seine Herkunft lässt ebenfalls einen hohen Gehalt an Kalzium und Kieselsäure erwarten. Quelle: Detlef Mix - Die Heilkraft des Honigs

Kleehonig

Der Wiesenklee oder Rotklee wird auch Futterklee genannt, denn er wird gern als Viehfutter angebaut. Der Volksmund spricht auch vom Honigklee. Von Mai bis September bildet er eine üppige Bienenweide. Sein Aroma ist nicht sonderlich aufregend, weshalb er wohl auch von Kindern und Menschen geschätzt wird, die der typisch aromatische Honiggeschmack eher abschreckt.
Honigernte

Der häufigste Rohstofflieferant für den Kleehonig ist aber der Weißklee, der in der Volksmedizin auch gegen Rheuma und Gicht verwendet wird. Kleehonig ist cremig, weiß-gelblich bis hellbeige und schmeckt mild-weich und einfach lecker. Er kristallisiert schnell, fein und gleichmäßig, was bereits andeutet, dass sein Glukose- also Traubenzuckeranteil entsprechend hoch ist - er wird deshalb von Sportlern als rascher Energielieferant sehr geschätzt. Andererseits wird ihm aber auch eine beruhigende Wirkung, besonders bei Babys und Kleinkindern zugeschrieben.

Sicherlich finden sich in ihm die Stoffe wieder, die schon im Klee enthalten sind und die gegen Schleimhautentzündungen verschiedenster Art, auch im Darm, wirken und ihn zudem besonders geeignet zur Wundbehandlung machen. Kleehonig hilft bei Unruhe, Verdauungsbeschwerden und unterstützt die Leberfunktion. Er wirkt krampf- und schleimlösend. Probleme mit dem Wasserlassen treibt er ebenfalls aus. Quelle: Detlef Mix - Die Heilkraft des Honigs

Fenchelhonig

Fenchel, ein Doldengewächs wie auch der Anis, an den auch sein Aroma leicht erinnert, findet in der Küche als Tee, Gewürz oder Gemüse vielseitig Verwendung. Schon Säuglinge lernen ihn häufig als Tee zur Beruhigung kennen oder auch in seiner Honigvariante, wenn sich die ersten Zähne durch das Zahnfleisch schieben. Fenchelhonig beugt Schmerz und Entzündung vor. Da Fenchelhonig speziell für Kleinkinder angeboten wird, dürfte seine Anwendung auch bei Babys unbedenklich sein. Fenchelhonig wirkt beruhigend auch bei Unruhe im Darm und tut sehr gut bei Husten und Heiserkeit. Quelle: Detlef Mix - Die Heilkraft des Honigs

Herculeshonig

Herculeshonig vereinigt das Beste aus dem Bienenstock. Neben frischen Blütenpollen ergänzen Gelee Royale und Propolis das Produkt. Es versteht sich von selbst, dass es ein Bio-Produkt ist - also ohne jede Umweltbelastung und ohne Schadstoffe. Während Blütenpollen ein sehr hochwertiges Eiweiß und fast alle Vitamine enthalten, die der Körper braucht, ergänzt Gelee Royale diesen Honig mit den gleichen Vitaminen, insbesondere den Vitamin B-Komplex incl. Vitamin B 12 in noch konzentrierterer und gelöster Form sowie Wachstumshormone und den Neurotransmitter Acetylcholin. Propolis, das auch als natürliches Antibiotikum bezeichnet wird, vervollständigt diesen Honig mit seiner Wirksamkeit gegen Viren, Bakterien und Pilze.

Bienensterben

Bienensterben ist ein Thema, das schon wegen der Begrifflichkeit umstritten ist. Wir sprechen hier über die Tatsache, dass Bienen sterben ohne dass man viel dagegen unternehmen kann. Die Gründe sind vielfältig. Klimawandel, Schädlinge, Pestizide und fehlende Biodiversität werden als mögliche Faktoren für das Phänomen des Bienensterbens angeführt. Auch werden viele Behandlungsmethoden vorgeschlagen, aber eine ganzheitliche Betrachtung sieht man kaum. Lediglich die Verfechter der vollständig naturbelassenen Imkerei erfassen die Komplexität des Großen und Ganzen. Lesen Sie in unserem Blog mehr über das [1]Bienensterben und was die Bienen bedroht.

Schädlinge


Umwelt und Klima sind unter anderem für etliche Bienenschädlinge und -krankheiten verantwortlich. Außer der Varroatose gibt es eine ganze Reihe, die es zu bekämpfen gilt.
verendete Bienen

Der Kleine Beutenkäfer frisst den Honig, die Pollen und die Brut in kürzester Zeit auf.

Asiatische Hornissen jagen die Honigbienen und ernähren davon ihre Nester.

Wachsmotten legen ihre Eier in die Ritzen der Beute und in die Brutwaben. Sie fressen sich in die Wabengänge.

Kirschessigfliegen sind neue Schädlinge, die 2008 von Asien über Amerika nach Europa eingeschleppt wurden.


Es gibt eine Menge Krankheiten, gegen die die Bienen sich schützen müssen; hier die wichtigsten in Kürze:

Pilze sorgen für Erkrankungen über Sporen im Futter sowie das Absterben von Larven im Steckstadium.

Kalkbrut überwächst die verdeckelte Bienenlarve mit grauen Sporen, auch Kalkbrut-Mumien genannt.

Nosemose ist eine gefährliche Darmerkrankung. Befallene Bienenvölker verkoten stark die Fluglöcher.
Bienenpest


Viren gelangen über Wunden in den Körper der Biene und Darmerkrankungen machen sie matt und flugunfähig.

Sackbrut fällt durch die nach oben gebogene und bräunlich verfärbte Larve auf.

Amerikanische Faulbrut zersetzt die Bienenmade in der geschlossenen Wabe zu einer braunen klebrigen Masse.

Sauerbrut wird auch europäische Faulbrut genannt. Die Larve liegt gelblich verfärbt und verdreht in der Zelle.

Varroamilbe


Der größte Feind der Biene ist die Varroamilbe. Vor über 30 Jahren ist sie von Asien nach Europa eingeschleppt worden und treibt seitdem in unseren Bienenstöcken ihr Unwesen, indem sie die Bienenlarven in der verdeckelten Brut im Bienenstock aussaugt. Um einen Befall festzustellen, schiebt man einen Bodenschieber unter das Brutnest in die Beute. Wenn mehr als vier braune (ausgewachsene) Milben pro Tag sichtbar werden, muss man mit der Behandlung beginnen. So wie es unterschiedliche Methoden gibt, den Befall zu erkennen, gibt es auch unterschiedliche Wege der Bekämpfung, sowohl biologisch als auch chemisch. Welcher Methode man sich bedient, muss man für sich entscheiden.
Varroamilben auf den Bienenlarven

Varroa Behandlung

Auf Imkerpate.de haben wir sechs natürlich Methoden zur Behandlung der Varroamilbe Milbe gefunden:

1. natürliche Methode zur Varroa Behandlung: Drohnenbrut schneiden

Da sich die Varroamilben vorzugsweise in der Drohnenbrut aufhalten, kann durch das Ausschneiden der Drohnenbrut die Varroamilbe gut bekämpft werden. Zudem befindet sich der größte Teil der Milben während der Brutzeit in den Brutzellen.

Die Drohnenbrut wird dabei erst ausgeschnitten wenn die Brut verdeckelt ist, da die Milbe erst kurz vor der Verdeckelung in die Zelle einzieht. Durch die längere Brutzeit ist die Drohnenbrut ein wichtiger Faktor für die explosionsartige Entwicklung der Varroatose.

2. natürlich Methode zur Varroa Behandlung: Wärmebehandlung

Bei der Wärmebehandlung werden die verdeckelten Brutwaben ohne Bienen entnommen und in eine Art Brutkasten gehängt. Durch Erhitzen werden zwar die meisten Milben getötet, mitunter aber auch die Brut beschädigt. Das Gerät für die Brutwabenerwärmung heißt (Varroacontroller / http://www.varroa-controller.com/de_DE/). Der Varroacontroller kann gekauft und manchmal auch gemietet werden. Alternativ dazu wäre es sinnvoll, sich auch die Bienensauna anzuschauen.

3. natürliche Methode zur Varroa Behandlung ist der Varroaskorpion Varroa Behandlung bzw. Bücherskorpion.
ein Bücherskorpion

Hierbei handelt es sich um einen Symbionten des Bienenvolkes. Leider ist er in den letzten Jahren oft auch den Medikamenten zur Varroa Behandlung zum Opfer gefallen, was daran liegt, dass er selbst - wie die Milbe - ein Spinnentier ist. Ich freue mich, diesen kleinen Pseudoskorpion in meinen Bienenbeuten gefunden zu haben.

Es laufen Experimente wie der Pseudoskorpion eingesetzt werden kann, um die Varroatose zu bekämpfen.

Hier geht's zum Video mit dem Varroaskopion Varroa Behandlung wie er die Milben tötet.

4. natürliche Methode zur Behandlung der Varro sind kleine Wabenzellen.

Im Grunde sind es nicht die kleinen Wabenzellen alleine, sondern ein spezielles Betriebsführungskonzept. Zentrales Element ist die Verkürzung der Brutzeit, wodurch quasi eine Generation an Milben weniger schlüpft, was ihre Vermehrung stark einschränkt.

Zudem wird darüber spekuliert, ob die Befruchtung der weiblichen Milben durch das Männchen in den engen Zellen erschwert wird, bzw. ob die Milben in der Enge sogar zerdrückt werden.

Mehr zu den kleinen Wabenzellen findest Du hier: http://www.imkerpate.de/kleinen-wabenzellen/

5. natürliche Methode zur Varroa Behandlung ist die Brutentnahme

Bei diesem Verfahren werden alle verdeckelten und verdeckelungsnahen Brutwaben entnommen. Dadurch werden auch die meisten Milben entfernt. Das Volk muss sich hier etwas umstellen; bei guten Trachtbedingungen passt dieses Verfahren aber mitunter gut in die Betriebsweise, da es schwarmverhindernd wirkt.

Meist werden die Larven in den Brutwaben nicht getötet, sondern erhalten eine [[VarroatosebehandlunVarroa Behandlung mit Ameisensäure. Eines der wichtigsten Werkzeuge ist hier der Nassenheider Verdunster mit 60 Prozentiger Ameisensäure. Aber auch die Schwammtuch Methode ist sehr beliebt. Man könnte die Bienenlarven jedoch auch anderweitig verwerten, zum Beispiel könnte man sie essen. Dann bleibt man der natürlichen Behandlung treu.

6. natürliche Methode zur Varroa Behandlung ist die Homöopathie.

Ja, es gibt auch Ansätze wie man Varroatose mit Homöopathie behandeln kann. Ein Experte darin ist Michael Rosenfeld ein Tierheilpraktiker aus 45711 Datteln.


Bei Wikipedia haben wir 11 in Deutschland zugelassene Medikamente gefunden.
...möglichst vermeiden

Perizin (Wirkstoff: Coumaphos)

Bayvarol (Pyretroid)

Apiguard (Thymol)

Thymovar (Thymol)

ApiLiveVar (Thymol u. a.)

Milchsäure 15% ad us.vet.

Ameisensäure 60% ad us.vet.

MAQS = MiteAwayQuickStrips (Gel+Ameisensäure)

Oxalsäurehydratlösung ad us.vet.

Oxuvar ad us.vet. (Oxalsäure)

Apitraz (Amitraz)

Die Präparate auf Basis von Ameisensäure, Milchsäure und Thymol sind frei verkäuflich und benötigen keinen Eintrag ins Bestandsbuch. Alle anderen sind rezept- und apothekenpflichtig.

In einem Land der Europäischen Union (EU) muss bei Therapienotstand (Definition im AMG) vorrangig ein Mittel eingesetzt werden, das in einem EU-Land zugelassen ist. 85%ige Ameisensäure darf deshalb seit 11. Juli 2014 in Deutschland nur noch als "AMO Varroxal 85% Ameisensäurelösung" eingesetzt werden und nur noch, wenn sie bei Therapienotstand vom Tierarzt verschrieben wird und weil sie seit diesem Stichtag im EU-Land Österreich (dort frei verkäuflich) als "Varroxal" zugelassen ist.

Klimawandel


Als potenzielle Ursache für Bienenverluste kann das Wetter einen starken lokalen Einfluss ausüben, doch ein solcher Faktor liegt außerhalb menschlicher Kontrolle. Der globale Klimawandel - der zu zahllosen Veränderungen führen könnte, die das Überleben von Bienen beeinflussen - lässt sich jedoch möglicherweise von Menschen beeinflussen. hier zum Artikel Minimalismus

Die Auswirkungen des Wetters auf die Bienen: Seit Beginn des 21. Jahrhunderts ist das Winterwetter in viele]n Ländern variabler geworden. Dieses Muster ist anscheinend en mit dem Muster der Honigbienen Verluste in den USA, Großbritannien und Kontinentaleuropa verknüpft. SO war der Winter 2011/12 in den USA ungewöhnlich mild, und es ist auffällig, dass der Verlust von Honigbienenvölkern landesweit 'nur' 22,5 % betrug, während im harten Winter 2012/13 30,6% verloren gingen. Raues Wetter war für Stockbienen schon immer schädlich und gilt inzwischen als wichtiger Faktor für den Völkerkollaps.

Der negative Einfluss von schlechtem Wetter auf das Überleben der Bienen könnte reversible sein, wenn das Wetter freundlicher wird. Doch wenn eine Art am Rand ihres klimatischen Verbreitungsgebietes lebt oder selten ist, können mehrere Schlechtwetterjahre in Folge zum Aussterben führen. Klimawandel und Bienen: Hummeln mit ihrem stark behaarten Körper haben sich in kühleren Weltregionen entwickelt. Innerhalb ihres normalen Verbreitungsgebietes können steigende Temperaturen - die zu wärmeren Wintern und heißeren Sommern führen - ihre Überlebensfähigkeit beeinflussen.

Ein typisches Merkmal des Klimawandels sind erratische Wettermuster. Es könnte passieren, dass eine Königin während eines für die Jahreszeit untypisch warmen Tages mitten im Winter aus der Winterruhe erwacht und keine Nahrung findet. Selbst wenn sie über genügend Energie verfügt, um an ihren Überwinterungsplatz zurückzukehren, sind ihre Reserven erschöpft, und die Wahrscheinlichkeit sinkt, dass sie bis ins Frühjahr überlebt.

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Biodiversität

Biodiversität oder biologische Vielfalt bezeichnet gemäß der UN-Biodiversitäts-Konvention (Convention on Biological Diversity, CBD) „die Variabilität unter lebenden Organismen jeglicher Herkunft, darunter unter anderem Land-, Meeres- und sonstige aquatische Ökosysteme und die ökologischen Komplexe, zu denen sie gehören“.
vielfältige Bepflanzung schafft Biodiversität

Viele Tier- und Pflanzenarten der Agrarlandschaft sind selten geworden. Dieser Rückgang der biologischen Vielfalt ist in zahlreichen wissenschaftlichen Studien belegt und betrifft die unterschiedlichsten Organismen – Blütenpflanzen, Bienen, Schmetterlinge oder viele Vögel. (Quelle: Wikipedia)

Was lässt sich gegen diesen Verlust von Biodiversität tun? Es gibt eine Vielzahl von Maßnahmen, zum Beispiel die Ausweisung von Naturschutzgebieten oder bestimmte, meist extensive, landwirtschaftliche Bewirtschaftungsweisen. Zur Schaffung von mehr gesundem Lebensraum für die Bienen wünschen wir uns von den Landwirten mehr Blühstreifen, in denen Honig- und Wildbienen auch noch im Sommer ihre Nahrung finden können. Monokulturen, wie z.B. endlose Rapsfelder, schwächen die Tiere und machen sie anfällig für Schädlingsbefall.

Die Kommunen sollten noch stärker als bisher etwa Kreisel und Straßenböschungen (Eh Da-Flächen) bienenfreundlich bepflanzen. Und auch in privaten Gärten sollte man auf eine solche Bepflanzung Wert legen und auf Pflanzenschutzmittel möglichst verzichten.(Quelle: eh-da-flaechen.moderne-landwirtschaft.de/) Das Thema Eh Da-Flächen [2] wird in unserem Blog näher erläutert.


Pflanzenlexikon

Zwichensaat: Phacelia, Buchweizen, Ölrettich, Sommerraps, Rübsen, Senf und Sommerwicke. Untersaat: Weißklee und Inkarnatklee v Frühtracht: Obst, Raps, Löwenzahn Bienen lieben: Perser-, Inkarnat-, Alexandriner-, Weiß-, Horn-, Schweden- und Steinklee, weiterhin Phacelia, Buchweizen, Senf, Ölrettich und Kräuter wie Spitzwegerich, Kümmel oder Wiesenknopf. Neben Löwenzahn im Frühjahr bieten Weiß-, Gelb-, Wiesen- und Hornklee aber auch Kräuter aller Art das ganze Jahr über eine gute Tracht

Imker

Bioimker

In der konventionellen Landwirtschaft sollen in der Regel möglichst hochwertige Produkte hergestellt werden. Bei der ökologischen Wirtschaftsweise wird darüberhinaus auch der Erzeugungsqualität eine wesentliche Beachtung geschenkt. Neben einem hochwertigen Produkt soll auch die „Herstellung“ möglichst tier- und umweltschutzgerecht erfolgen. Auch im Sinne einer nachhaltigen Landbewirtschaftung ist eine ökologische Wirtschaftsweise zu begrüßen. Da aber durch die Zertifizierung und die regelmäßigen Kontrollen Zusatzkosten für den Imker entstehen, lohnt sich eine Umstellung betriebswirtschaftlich eher für größere Betriebe ab etwa 30 Völker. Weiterhin ist eine entsprechende Vermarktungsstruktur erforderlich, um die erforderlichen höheren Preise zu erzielen. Wer seinen Honig mit dem Hinweis auf biologische oder ökologische Erzeugung vermarkten will, muss sich speziellen Richtlinien unterwerfen. Dabei müssen als Mindeststandard die Vorschriften über die ökologische/biologische Produktion der Europäischen Union eingehalten werden. Quelle: Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau.
Nun gibt es einige Anbieter von Bio Produkten, die sich selbst noch strengere Richtlinien verordnet haben. Die Unterschiede und auch die Geschichte der Bio-Produkte liest man übersichtlich hier [3] Dazu gehört, dass die Bienen nur in Beuten aus natürlichen Materialien gehalten werden und Anstriche nur außen mit schadstofffreien Farben erlaubt ist. Das Holz, das am liebsten verwendet wird, ist die Weymouthskiefer. Anstriche sind nur außen erlaubt mit schadstofffreien Farben. Im Umkreis von 3 km der Beute dürfen nur biologisch angebaute Pflanzen, bzw. Wildpflanzen wachsen, und Schadstoff ausstoßende Industrie und Autobahnen sowie Müllverbrennungsanlagen sind in diesem Radius verboten. Winterfutter besteht nur aus eigenem Honig und Pollen und die Zufütterung von Bio Zuckersirup ist nur in Ausnahmefällen erlaubt. Die Honigverarbeitung darf nur ohne Überschreitung der Bienenstocktemperatur (max. 40°) erfolgen. Der Einsatz von chemischen Produkten/Medikamenten bei der Ernte des Honigs oder zur Vernichtung von Schädlingen ist in der Bio Imkerei nicht gestattet. Die Behandlung mit chemotherapeutischen Medikamenten (zum Beispiel Apistan gegen die Varroamilbe) ist in der konventionellen Imkerei erlaubt. Das Problem solcher Medikamente ist unter anderem, dass die Milben Resistenzen dagegen aufzeigen. Außerdem finden sich Rückstände der Mittel in Wachs und Honig.

Landwirte

Landwirte haben viele Möglichkeiten, die Honigbiene – und natürlich auch andere Insekten – zu fördern. Sie können gezielt Trachtpflanzen in ihre Fruchtfolgen einbauen, also Pflanzen, die Nektar oder Pollen – oder am besten beides – spenden. Mit Hecken, ungenutzten Böschungen und ähnlichen Strukturen bieten sie wertvolle „Trachtinseln“. Außerdem retten sie viele Bienen vor dem Mähtod, wenn sie beim Mähen oder Mulchen von Grünland, Futterbau und Stilllegungsflächen den richtigen Zeitpunkt und die geeignete Technik wählen.

Die wichtigste Devise auf den Feldern heißt: Viele blühende Pflanzen so lange wie möglich! Eine „Massentracht“ wie Raps, der zwei bis drei Wochen im Jahr blüht, füllt zwar kurzfristig die Honigräume im Bienenvolk und die Gläser des Imkers, sichert den Bienen aber nicht das Überleben. Bienen brauchen während der gesamten Vegetationszeit Nektar und Pollen - besonders im Spätsommer, um mit gut genährten Bienen in den Winter zu gehen.

Was können Landwirte tun?

An jedem Tag im August wachsen Zwischenfrüchte so viel wie in einer Woche im September oder im ganzen Oktober. Müssen keine Wurzel-Unkräuter mehr bearbeitet werden, sollte bereits an den Tagen nach der Ernte im Juli/August die Zwischenfrucht gesät sein. Das ermöglicht nicht nur eine frühe Blütentracht für die Bienen, sondern auch viel Biomasse zum Bodenaufbau oder – wenn Leguminosen in der Mischung sind – auch zusätzlichen Stickstoff für die Folgekultur. Interessante Nahrungsquellen für Bienen und als Zwischenfrucht geeignet sind Phacelia, Buchweizen, Ölrettich, Sommerraps, Rübsen, Senf und Sommerwicke. Die Becker-Schoell AG oder die Bayerische Futtersaat (BSV) bieten mit dem Landsberger Gemenge oder MS 100 (BW) sowie SZF 3 und SZF 4 abfrierende und teil abfrierende Mischungen an.
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Bei früher Saat – etwa nach Wintergerste oder Ganzpflanzensilage (GPS) – können auch Perser- oder Alexandrinerklee noch rechtzeitig blühen. Untersaaten – z.B. unter Getreide, Mais, Ackerbohnen, Sonnenblumen – bieten nicht nur Regenwürmern und anderen Bodentieren ausgiebig Futter im Boden, sondern sind auch hervorragende Bienenweiden, denn sie blühen dann, wenn Obst, Raps, Löwenzahn und andere Frühtrachten verblüht sind und die Zwischenfrüchte noch auf sich warten lassen. Auf vielen Flächen sind Untersaaten auch ackerbaulich sinnvoll. Weißklee und Inkarnatklee vereinen als Untersaat viele Vorteile. Bewährt hat sich eine Mischung von 3 kg Weißklee plus 10 kg Inkarnatklee pro Hektar, die im Frühjahr mit der Drillmaschine so früh wie möglich (evtl. nach dem Striegeln, 4-Blatt-Stadium) unter Sommer- und Wintergetreide gesät wird.

Auf eine Unkrautbekämpfung komplett verzichten kann, wer zusätzlich Leindotter aussät. Durch seine rasche Bodenbedeckung kann er die Beikräuter erfolgreich unterdrücken. In diesem Fall können Weißklee, Inkarnatklee und Leindotter gleichzeitig mit dem Sommergetreide ausgesät werden. Wer für die Bienen – und für andere Insekten – noch mehr tun will, kann die Untersaat mit einem Kräutermix (etwa NK von der BSV) bereichern. Betriebe mit wenig oder keinen Tieren bzw. mit ausreichend Futter, die Stilllegungsflächen nur mulchen oder ihr Kleegras selten mähen, können durch eine geschickte Auswahl der Arten wahre Bienen Paradiese schaffen.

Ganz wichtig ist natürlich, dass die Pflanzen im Bestand auch blühen, was bei einem üppigen Aufwuchs beispielsweise mit „normalem“, etraploidem Ackerrotklee (z.B. „Lucrum“) kaum der Fall ist. Denn hier führt ein spätes Mulchen nach der Blüte zu einem sehr dichten Mulch-Teppich, den der neue Aufwuchs nur mühsam durchdringt. In diesem Fall ist es wichtig, die Mulchschicht nach dem Anwelken mit einem Kreiselheuer zu lockern. Eine Alternative bieten Arten, die ihren Ertrag v.a. unter der Erde, also als Wurzel-Ertrag bilden. Beim Wiesenrotklee „Wiro“ etwa reicht es aus, den Bestand zweimal pro Jahr zu mulchen. Somit bietet er lange und ergiebige Blühzeiten im Jahr. Auch Esparsette und Bibernelle bilden ein umfangreiches Wurzelwerk und werden von den Bienen sehr gerne besucht. Weitere Pflanzen, die in Stilllegungs-Gemengen von Bienen gerne beflogen werden, sind alle anderen Kleearten (Perser-, Inkarnat-, Alexandriner-, Weiß-, Horn-, Schweden- und Steinklee), weiterhin Phacelia, Buchweizen, Senf, Ölrettich und Kräuter wie Spitzwegerich, Kümmel oder Wiesenknopf. Fertige Mischungen sind z.B. die „Tübinger Mischung“, die „Evangelische Mischung“, die Becker-Schöll MEKKA Mischung, die BSV Sommerbrache oder die BSV Bienenbrache.
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Eine Brache (regional auch Gstettn) ist ein aus wirtschaftlichen, regenerativen oder anderen Gründen unbestelltes Grundstück (Acker oder Wiese)

Besonders Betriebe, die weniger oft mähen, haben für Bienen auf ihren Grünlandflächen einiges zu bieten. Neben Löwenzahn im Frühjahr bieten Weiß-, Gelb-, Wiesen- und Hornklee aber auch Kräuter aller Art das ganze Jahr über eine gute Tracht. Die Voraussetzung: Mindestens acht Wochen zwischen zwei Nutzungen, damit einzelne Arten zum Blühen kommen, sowie eine angepasste bzw. zurückhaltende organische Düngung, die einen vielseitigen Pflanzen-Bestand ermöglicht. Damit auch sicher den ganzen Sommer über etwas blüht, dürfen nicht alle Flächen gleichzeitig gemäht werden. Optimal für Bienen ist also die traditionelle „Staffelmahd“, die zudem Arbeitsspitzen entschärft und für verschiedene Tierarten und -gruppen angepasste Futter-Qualitäten ermöglicht. Auch auf Standweiden blühen Klee- und Kräuterarten. Feste Zäune sind für Bienen wertvoll, da sie immer mit einem kaum genutzten Grünstreifen verbunden sind.

Eine hervorragende Biotopvernetzung kann man dadurch schaffen, dass die Ränder der Wiesen nur bei jeder zweiten Ernte gemäht werden. Landwirte gestalten auch die Landschaft, die ihre Wiesen, Weiden und Ackerflächen umgibt. Jeder Winkel einer Landschaft, der nicht gepflügt, gemäht, beschnitten oder regelmäßig gepflegt wird, ist für Insekten eine Oase. Eine Böschung, die selten gemäht wird oder ein Ackerrand bieten eine Vielfalt von Blühpflanzen und versorgen Bienen, Hummeln und Co. von April bis Oktober mit Pollen und Nektar. Also warum nicht mal „ein Auge zudrücken“, eine kleine Wildnis sein lassen oder auf die letzten 20 Zentimeter Pflugeinsatz verzichten? Müssen wir wirklich unser ganzes Land sauber halten und im Griff haben? Sind nicht auch die fragenden Nachbarsblicke auszuhalten, wenn dafür wieder unsere Insekten überleben können? Und wenn es wieder summt in unseren Obstgärten?

Um Landwirte, die Maßnahmen für eine Blühende Landschaft umsetzen, finanziell zu unterstützen, gibt es in den Bundesländern verschiedene Förderprogramme. Diese Agrarumweltprogramme honorieren den Mehraufwand für ökologische Leistungen zum Schutz und zur Entwicklung von Boden, Wasser, Luft, Landschaftsbild und Biodiversität. Gefördert werden beispielsweise Ackerrandstreifen, ein- und mehrjährige Blühstreifen, Zwischenfrüchte, extensive Bewirtschaftung von artenreichem Grünland. Informationen erteilen die zuständigen Landwirtschaftsämter. Eine aktuelle Übersicht der Agrar Umweltprogramme in den Bundesländern finden Sie auf unserer Webseite www.bluehende-landschaft.de – Rubrik „Handlungsempfehlungen: Landwirtschaft“

bee-my.world Projekte

Tec-Hive


Die Tec-Hives sind reine Messstationen.
unsere Tec-Hive

Alle Messwerte, die durch die Sensoren erfasst werden, werden dreimal pro Stunde auf der SD Karte festgehalten und jeweils zwischen 23-2 Uhr an den bee-my.world Server gesendet. Von hier aus holt sich der Cluster die Daten und berechnet die Populationsdynamik mit Hilfe von Algorithmen. Die aufbereiteten Daten werden an der Server zurückgesendet. Über die Monitoring App auf dem Server sieht der Imker dann eine visualisierte Darstellung der Daten in Form von interaktiven Diagrammen - welche es dem Anwender erleichtern soll, die Vorgänge auf einen Blick zu erfassen.

Woraus besteht eine Messstation?
Der Tec-Frame wird in die obere Zarge eingesetzt.
Darin verbaut sind:

  • Arduino Uno - ist ein Microcontroller
  • Grove shield - darin sind die Sensoren zusammengefasst
  • SD card - hier werden die Sensorendaten abgelegt
  • Duino Peak - ist mit GPS, GPRS und Bluetooth ausgestattet, um die Kommunikation der Tec-Hive Queen mit den Tec-Hives und den Tec-Hives untereinander sicherzustellen (vorausgesetzt, sie liegen nicht mehr als 20 m auseinander)
  • Waage - mit der man in Verbindung mit den Algorithmen die Honig Biomasse, die Bienen Biomasse und die Brut Biomasse genau bestimmen kann.
  • </ul>

    Welche Werte können erfasst werden?

  • Außentemperatur
  • Innentemperatur
  • Gewicht
  • Luftfeuchtigkeit
  • Standort und Bewegung der Beute über GPS (Diebstahlschutz)
  • diverse Gase und Botenstoffe *
  • der Sound
  • Barometer
  • Ultraschall
  • In einem Testlauf muss noch eruiert werden, welche Messungen wirklich sinnvoll sind. Erweiterungen bei neuen Erkenntnissen sind immer möglich. Sobald sich eine Veränderung (Standort & Sound) in der Beute ergibt, wird eine entsprechende Information an den Server gesendet und somit dem Imker Gelegenheit gegeben, unmittelbar einzugreifen. Der Sound Sensor und Gewichtssensor können darüber Auskunft geben, ob die Bienen geschwärmt oder schlimmstenfalls verendet sind.

    Voraussetzung für die Sendung an den Server ist eine gute Datenübertragung, welche bei offenen Feldern überprüft werden muss.

    Das System ist autark durch eine Solarzelle, die eine Batterie lädt. Auch ohne Sonneneinstrahlung ist damit die Energieversorgung für zwei Wochen gewährleistet. Wenn die Energieversorgung auf 25% gesunken ist, gibt die Beute ein Warnsignal an den Server.

    Da wir die Daten weltweit von Imkern sammeln, ergibt sich im Laufe der Zeit ein globaler Überblick über das Verhalten der Bienen, das Bienensterben durch Schädlingsbefall usw. Alle Daten stehen der Wissenschaft und Forschung zur Verfügung und werden anhand deren Vorgaben entsprechend weiter verarbeitet.

    diverse Gase und Botenstoffe *

  • MQ-2 Allgemeines Brennbares Gas
  • MQ-3 Alkohol
  • MQ-4 Erdgas, Methan
  • MQ-5 LPG, Erdgas, Kohlegas
  • MQ-6 LPG, Propan
  • MQ-7 Kohlenmonoxid (CO)
  • MQ-8 Wasserstoff
  • MQ-9 CO und Brenngas
  • MQ216 Erdgas \ Kohlegas
  • MQ306A LPG, Propan
  • MQ309A Kohlenmonoxid (CO), Entzündbares Gas
  • MQ303A Alkohol
  • MQ131 Ozon Ozone O3
  • MQ135 Luftqualitätskontrolle (NH3, Benzin, Alkohol, Rauch)

    Halbleitersensor für toxische Gase

  • MQ136 Schwefelwasserstoff (H2S)
  • MQ137Ammonia (NH3)
  • MQ138 VOC (Mellow, Benzol, Aldehyd, Keton, Ester)

    Populationsdynamik

    Die Populationsdynamik bei Honigbienen

    Sensoren

    Die Sensoren

    Arduino

    Der Arduino

    Bee Monitoring

    [math]\left( \sum_{k=1}^n a_k b_k \right)^2 \leq \left( \sum_{k=1}^n a_k^2 \right) \left( \sum_{k=1}^n b_k^2 \right)[/math]


    [math]\mathbf{V}_1 \times \mathbf{V}_2 = \begin{vmatrix} \mathbf{i} & \mathbf{j} & \mathbf{k} \\ \frac{\partial X}{\partial u} & \frac{\partial Y}{\partial u} & 0 \\ \frac{\partial X}{\partial v} & \frac{\partial Y}{\partial v} & 0 \end{vmatrix}[/math]


    [math]P(E) = {n \choose k} p^k (1-p)^{ n-k}[/math]


    [math]\begin{align} \nabla \times \vec{\mathbf{B}} -\, \frac1c\, \frac{\partial\vec{\mathbf{E}}}{\partial t} & = \frac{4\pi}{c}\vec{\mathbf{j}} \\ \nabla \cdot \vec{\mathbf{E}} & = 4 \pi \rho \\ \nabla \times \vec{\mathbf{E}}\, +\, \frac1c\, \frac{\partial\vec{\mathbf{B}}}{\partial t} & = \vec{\mathbf{0}} \\ \nabla \cdot \vec{\mathbf{B}} & = 0 \end{align}[/math]

    Eh-Da App

    Projekt Management für alle Beteiligten um die Eh-Da Flächen

    [math]x_{1,2}=\frac{-b\pm\sqrt{\color{Red}b^2-4ac}}{2a}[/math]

    [math]1 + \frac{q^2}{(1-q)} + \frac{q^6}{(1-q)(1-q^2)} + \cdots = \prod_{j=0}^{\infty}\frac{1}{(1-q^{5j+2})(1-q^{5j+3})}, \quad\quad for\,|q|\lt 1.[/math]


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