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Biene

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Bienen

Die Bienen sind eine Insektengruppe, in der mehrere Familien der Hautflügler (Hymenoptera) zusammengefasst werden. Umgangssprachlich wird der Begriff Biene meist auf eine einzelne Art, die Westliche Honigbiene (Apis mellifera) reduziert, die wegen ihrer Bedeutung als staatenbildender Honigproduzent, aber auch wegen ihrer Wehrhaftigkeit besondere Aufmerksamkeit erfährt. Dabei handelt es sich bei den Bienen um eine recht große Gruppe mit sehr unterschiedlichen Arten. Viele davon, vor allem die solitär lebenden, werden unter dem Begriff Wildbienen zusammengefasst. Quelle: Wikipedia
Bienen in der Wabe

Sprechen wir über die Honigbiene. Eine Honigbiene allein ist nicht lange überlebensfähig. Sie benötigt die Gruppe, den Verband, eben das Bienenvolk, um als Art zu überleben und sich fortzupflanzen. Das Bienenvolk lebt in einem Nest aus mehreren Waben mit Brut und Nahrungsvorräten. Die Nahrung wird gemeinsam gesammelt und eingetragen, verarbeitet und gelagert. Die Brut wird damit gefüttert. Im gemäßigten Klima dienen die Nahrungsreserven als Futter für den Winter. Das Bienenvolk vermehrt sich durch Schwärmen, indem ein Teil des Volkes mit der Königin das Nest verlässt und ein neues Volk gründet.

Imker neigen traditionell dazu, das Bienenvolk mit einem Staat zu vergleichen und den Einzelwesen Begriffe aus der Welt des Menschen zuzuordnen. Da wird von der Arbeiterin und der Königin gesprochen. Während die Arbeiterin als Wesen ohne eigenen Willen gesehen wird, bestimmt die Königin alles. Das spiegelt sich auch an dem aus dem Mittelhochdeutschen für 'Oberhaupt' abgeleiteten Begriff 'Weisel' wieder. Ein Volk ist weiselrichtig, es hat eine Königin. Im Stock bilden die pflegenden Bienen einen Hofstaat, wenn sie sich um die Königin aufreihen. Wenn sie ausfliegt, um sich zu paaren, spricht man vom Hochzeitsflug.

Eine wichtige Voraussetzung für das Funktionieren eines Bienenvolkes ist die Arbeitsteilung. Sie ist abhängig vom Alter der Bienen, ohne starr zu sein. So können ältere Bienen Aufgaben von den jungen übernehmen, wie es in der Brutaufzucht häufig vorkommt. Genauso können junge schnell 'alt' werden, wenn plötzlich Sammlerinnen gebraucht werden. Das Ganze wird, wie für einen Superorganismus typisch, nicht von oben gesteuert, sondern ist eine Entscheidung von unten. Thomas Seeley beschreibt es als alleinige Entscheidung jeder Einzelbiene aufgrund von bestimmten Reizen, die kleine Veränderungen hervorrufen, die wiederum Reize für andere Bienen darstellen und auch bei ihnen zu Entscheidungen führen. Am Ende resultiert aus all den Kleinentscheidungen das Makroverhalten des gesamten Bienenvolks. Wabenbau, Wabennutzung und Schwarmverhalten sind solche Makroentscheidungen.

Im Frühjahr und Sommer zieht ein Bienenvolk Brut auf. Die Entwicklungsprozesse der Brut hängen wesentlich von der Temperatur ab. Mit der Höhe der Temperatur werden sie beschleunigt und bei konstanter Temperatur in der Dauer festgelegt. Ein Bienenvolk regelt die Temperatur der Brut sehr genau auf 34° bis 36° C ein. Dabei wärmen die mehr als zwei Tage alten Bienen nicht den Raum, sondern geben die Wärme direkt an die Brut ab, entweder von oben oder über die Wände freier benachbarter Zellen. Quelle: Bienen naturgemäß halten, Wolfgang Ritter

Bee-Nee & Family


Bee-Nee und ihre Familie sind die Maskottchen von bee-my.world. Im Dialog ist Bee-Nee Platzhalter für die entsprechenden Ansprechpartner. Wir haben hier ein freundliches Comictier gewählt, um auch Kinder an dieses Thema heranzuführen. Die Geschichten, die hier noch entstehen, sollen den Kindern, die die Biene Maja fast alle kennen, einen zusätzlichen Bezug zur Biene und ihrem Leben mit all seinen Facetten schaffen. Wir hoffen, Ihr seht es uns nach, wenn dieses Comictier nicht ganz Eurer Vorstellung einer Biene entspricht.


Bee-Nee & Family
Bee-Nee

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Bee-Eh-Da

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Bee-Queen

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Bee-Dron

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Hallo, ich bin Bee-Nee und stelle Euch meine Familie der Honigbienen vor. Ich bin eine Arbeitsbiene und erfülle alle notwendigen Aufgaben in unserem Zuhause. Dazu gehört auch, dass ich Euch alles erzähle, was Ihr über bee-my.world wissen solltet.

Ich bin Bee-Eh-Da und grüße Euch herzlich. Meine Aufgabe ist es, mich um unsere Ernährung zu kümmern und Blumenwiesen zu finden, die für unser Leben und auch für das von Euch Menschen unerlässlich sind. Ich heiße Bee-Eh-Da, weil ich Blühflächen suche, die für Blütenvielfalt genutzt werden können. Blühflächen sind Flächen, auf denen nichts angepflanzt ist und die eh da sind.

Als die Bienenkönigin heiße ich Bee-Queen und bin die Chefin von allen Bienen in unserem Bienenstock. Ich habe diese Familie gegründet, die nun dafür sorgt, dass bei Euch viel Obst und Gemüse auf den Tisch kommt.

Hallo zusammen! Ich bin Bee-Dron, die männliche Biene unserer Familie. Meine Aufgabe besteht darin, die Königin zu befruchten und damit den Erhalt und die Vermehrung unseres Volkes zu sichern - ein angenehmes aber kurzes Leben.


Anatomie der Biene


Bienen sind an ihre Lebensweise bestens angepasst; das gilt vor allem für ihre sozialen Funktionen in der Kolonie.
Bienenbund
Die extreme Spezialisierung ihrer Funktion spiegelt sich auch in ihrer Anatomie wider. So haben Arbeiterinnen beispielsweise einen mit Widerhaken besetzten Giftstachel, während die Königin einen längeren, aber glatten Stachel besitzt.

Der Stachel der Arbeiterinnen dient zur Abwehr von Angreifern (und eine Drüse unter dem Stachel setzt Alarmpheromone frei, wenn der Stachel aus der Scheide gezogen wird; dadurch werden Stockgenossinnen vor der drohenden Gefahr gewarnt); dank der Widerhaken ist genug Zeit, um den Inhalt der Giftblase in das Opfer zu pumpen. Wenn die Biene wegfliegt, wird der Stechapparat samt Giftblase aus dem Hinterleib gerissen, was den sicheren Tod der Arbeiterin nach dem Stechen bedeutet..

Der widerhakenlose Stachel der Königin erlaubt ihr, mehr als einmal zuzustechen, und sie nutzt ihren Stachel nur, um andere Jungköniginnen im Stock zu töten und sich ihren Platz im Zentrum der Kolonie zu sichern. Männliche Bienen (Drohnen, Einzahl Drohn) haben keinen Stachel - ihre einzige soziale Aufgabe besteht darin, die Königin zu befruchten.

Antennen: Die beiden Antennen oder Fühler, die aus Schaft und Geißel bestehen und zu beiden Seiten des dreieckigen Kopfes sitzen, dienen als Empfänger sensorischer Signale und sind in alle Richtungen frei beweglich. Sie können Gerüche ebenso gut wie Tastinformationen wahrnehmen; daher können sie im Freiland dazu eingesetzt werden, Pheromone und Blütendüfte zu erkennen, während sie den Bienen in der Dunkelheit des Stockes als Tastorgane dienen.

Flügel: Die Biene besitzt zwei Paar flacher Flügel, das vordere Paar ist deutlich größer als das hintere. Eine Reihe von Häkchen, sogenannte Hamuli, an der Vorderkante eines jeden Hinterflügels, greifen im Flug in eine Rinne am Vorderflügel und halten so beide zusammen, was der Stabilisierung dient. Der Flug wird von zwei indirekt arbeitenden Muskelgruppen kontrolliert, die sich in rascher Folge kontrahieren; das führt zu einem schnellen, kräftigen Flügelschlag.

Beine: Die Biene hat drei Beinpaare, die jeweils aus fünf gelenkig verbundenen Abschnitten bestehen. Die Vorderbeine haben Bürsten, mit denen die Antennen gesäubert werden können, wenn sie mit Pollen verklebt sind. Die Hinterbeine tragen die Pollenkörbchen, in denen Pollen gesammelt wird.

Verdauung und Fortpflanzung: Der Hinterleib (Abdomen) beherbergt die wichtigsten Organe der Biene: Den Verdauungstrakt und bei den Drohnen und der Königin ein funktionsfähiges Fortpflanzungssystem.

Stachelapparat: Der Stachelapparat befindet sich bei der Königin und den Arbeiterinnen am Hinterende des Abdomens. Der Stachel der Arbeiterinnen hat Widerhaken und steht mit einer Giftblase in Verbindung, die Gift in die Stichwunde pumpt. Das Organ leitet sich von einem Eilegeapparat (Ovipositor) ab, in diesem Fall von einem Legestachel.

Augen: Bienen haben fünf Augen - drei einfache Punktaugen (Ocellen) und ein Paar Komplex- oder Facettenaugen, die jeweils aus Tausenden von Einzelaugen (Ommatidien) - lichtempfindlichen Strukturen - bestehen. Damit können die Bienen neben den gewöhnlichen Farben (außer Rot) auch das Ultraviolett im Sonnenspektrum sehen und daraus bei bedecktem Himmel Rückschlüsse auf den Sonnenstand ziehen.

Saugrüssel: Bei Bienen wird der Saugrüssel (Proboscis) aus zwei Organen, den Maxillen und dem Labium (Zunge) gebildet, die beim Saugen zu einem Rohr geformt werden.

Mandibeln: Seitlich der Mundöffnung der Biene sitzen kräftige Oberkiefer, Mandibeln genannt. Sie können sowohl kauen als auch zupacken und dienen zum Kauen von Pollen, zum Durchkneten von Wachs beim Bau von Brut- und Vorratszellen sowie dem Festhalten an Oberflächen.

Außenskelett: Der Körper wird durch einen Panzer aus Chitin geschützt und gestützt, einer Cellulose ähnlichen Substanz, die das Außenskelett von Insekten bildet. Quelle: Die Biene, Noah Wilson-Rich